Toronto – Ontario – home?

Ja, ja ich weiß, ich habe lange keinen Beitrag mehr geschrieben, aber hey, ihr habt gerade Hawaii Bilder bekommen, also was wollt ihr mehr? Ehrlich gesagt, hatte ich einfach keine Lust zum Schreiben und daher habe ich es gelassen. Die Feiertage haben mich aber irgendwie inspiriert und motiviert, daher hier ein Nachtrag zu unserem (vorübergehenden) „Zuhause“.

Wir haben bisher wirklich viel erlebt, haben die Stadt besonders im Sommer/Herbst genossen, da wirklich viel los ist und unsere Location am Wasser genial ist. Allerdings sind wir auch einige Male in die Wälder Ontarios geflüchtet, um der Stadt und dem Lärm zu entkommen und unsere Energiereserven in der Natur wieder aufzutanken. Jedes Mal wenn uns jemand fragt, ob es uns hier gefällt, ist die Antwort die gleiche. „Ja, ABER wir vermissen die Berge“. Natur direkt vor der Haustür zu haben ist eine Art von Luxus, die wir vermissen. Dafür aber genießen wir hier die kulturellen und kulinarischen Vorzüge! Beispielsweise habe ich gerade das Nussknacker Ballett besucht und gestern haben uns die „Illusionists“ verzaubert.

Was gibt’s Neues? Stephan ist wirklich viel unterwegs und ich habe mich neben der Arbeit dem Sport gewidmet. Dazu gehören CrossFit, Fitness Training und seit kurzem auch Bouldern in der Kletterhalle, was richtig Spaß macht – hoffentlich können wir das im Sommer nach draußen verlegen 😉 Nachdem sich Stephan im Frühling beim Biken (ja es gibt hier richtig gute Trails) das Handgelenk gebrochen hat, konnten wir im Sommer nicht viel mit ihm anstellen 😉 Leider habe ich mir vor 3 Wochen meinen Hipflexor Muskel verletzt (erste Sportverletzung – richtig Sch****) und sitze jetzt quasi gelangweilt auf der Ersatzbank.

Im Jänner starte ich dann auch schon meinen neuen Job (habe dann vorübergehend 3 Jobs, aber he, ich bin beschäftigt 😉 ) Ich freue mich schon auf die neue Herausforderung als Marketing & Outreach director im Canadian Contemporary Dance Theatre.

Hier nun die Beweisfotos:

Sommer – See – Cabin – Bär – Eichhörnchen – SUP – Kanu – Wandern alias Spazieren – Besuch aus AT:

Wer findet den Bär im Bild? Leider erkennt man nur den Rücken.

 

Herbst – Besuch aus AT/LI – Wandern alias Spazieren – Oktoberfest:

 

Weihnachten haben wir gemütlich verbracht. Am 24. haben wir am Abend Käsfondue gemacht (danke an Schissl und Hose für das beste Geschenk: schweizer Käsfondue Geschirr + Käsevorrat!) und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Am 25. (wie bereits die meisten wissen: hier feiert man am 25. – Christmas day!) waren wir bei Freunden eingeladen – es wurde den ganzen Nachmittag und Abend gekocht, gegessen, getrunken und Spiele wurden gespielt. Bis auf meine erste Erkältung dieses Jahr ein sehr gelungener Tag/Abend!

Wir wünschen all unseren Lieben Merry Christmas and a Happy New Year!

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Hawaii – Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Zum Jahresende dann endlich mal die Zeit gefunden ein paar Fotos zu sortieren. Hier ein paar Eindrücke zu unserem atemberaubenden Herbsturlaub auf Maui 🙂

Zwischenstopp Honolulu inklusive einigen Regenschauern, die uns aber nicht aufgehalten haben, Diamond Head zu erklimmen.

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Waikiki Beach:

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Nächster Stopp und Destination des Begehrens: Maui

Begonnen hat der Urlaub mit Flood Warnings mitten in der Nacht – gemerkt haven wir auf unserer Seite der Insel nichts, allerdings haben wir einige Auswirkungen in den Tagen danach bezeugen können. Geflutete Straßen, gesperrte Straßen, „gesunkene“ Mercedes, und leider auch geschlossene „Süßwasser Pools“ am Ziel der Road to Hana aufgrund von gefährlichen Wassermengen.

Unser Favorit, Road to Hana (mit 59 Brücken- davon 46 einspurig und ca. 620 Kurven), da gibt’s die Schönheit Maui’s in allen Facetten zu bewundern! Red Sand Beach, Black Sand Beach, Rain forrest, Bamboo forrest & Co sind atemberaubend:

Natürlich kamen beach feeling und fun nicht zu kurz:

Wir sind dann auch mitten in der Nacht aufgestanden, um den Mount Haleakala (ja Mama noch ein Vulkan 😉 auf über 3000m Höhe hinaufzufahren und uns den spektakulären Sonnenaufgang anzusehen. Nachdem Stephan mit der Höhenkrankheit zu kämpfen hatte und eine Ruhe-Pause benötigte, bin ich noch schnell zum Kraterrand gewandert – enjoy the view!

All in all: amazing vacation! Sehr empfehlenswert für den richtigen Mix aus Abenteuer und Entspannung.

Aloha and Mahalo!

Howdy TEXAS

Wie viele von euch bereits wissen, waren wir gerade erst in Texas. Stephan hatte sein großes Launch-Event und die IEEE Messe. Davor haben wir einen Abstecher nach Austin gemacht – in die Hauptstadt von Texas. Eine typische Studentenstadt mit vielen Startup’s und innovativen Unternehmen. Und vor allem: Bars, Bars, Bars! Auf dem Weg dorthin haben wir einen Stopp in Luling eingelegt und hatten BBQ vom Feinsten. Man steht dort in einer „Smoke-Kammer“, sucht sich sein Fleisch aus, bezahlt und setzt sich auf einen der vielen Holztische zum Essen. Es war sooooooo lecker! P.S. Luling ist bekannt für Wassermelonen-Kern-Weitspucken – ja ernsthaft 😀

Wir haben uns die bekannte 6th Street natürlich nicht entgehen lassen und eine Nacht lang von Bar zu Bar richtig Party gemacht, Hangover inklusive, so wie es sich gehört 😉

Richtig nett ist aber die rainey street – lauter alte Häuser, die in Bars umgebaut wurden mit netten Patios draußen und überall gutes Essen!

Nach dem WE ging es zurück nach Houston, wo das Event vor der Tür stand. Stephan hat viel gearbeitet und ich habe einige Stunden am Pool verbracht. Das Launch-Event habe ich mir aber natürlich nicht entgehen lassen und konnte so den großen Erfolg mitfeiern. Begeisterte Arbeitskollegen und Kunden waren das Ergebnis langer Arbeit!

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Mein persönliches Highlight in Houston seht ihr im Titelbild – ich habe zum ersten Mal ein „turtle race“ miterlebt – ja das gibt’s wirklich 😉 Sowas findet dort jede Woche statt und die Leute stehen total drauf! Alle versammeln sich rund um den „Turtle Ring“ und warten nur darauf welche der Schildkröten als erstes die Ziellinie überquert. Dafür denken sich die Veranstalter natürlich die witzigsten Namen und Eigenschaften aus:

Nach Houston waren wir dann noch in Dallas und haben uns ein wenig Amy-Geschichte gegönnt. Das Kreuz auf der Straße im Bild unten ist der Punkt, an dem JFK erschossen wurde (von dem Gebäude aus unten im Bild, zweite Reihe von oben erstes Fenster von rechts, wenn ich mich richtig erinnere – für all jene, die interessiert sind 😉 Ansonsten kann man in Dallas nicht viel tun außer essen 😀

Das creepy Eye auf dem nächsten Bild steht mitten in der Stadt auf einer Grünfläche, die zu einem Hotel gehört. Ein Uber-Fahrer hat uns erklärt, dass der Hotelbesitzer eigentlich ein Parkhaus für seine Gäste bauen wollte. Nachdem die Stadt das mit der Begründung „so etwas sei nicht ansehnlich mitten in der Stadt“ abgelehnt hat, hat der das gruselige Auge da hingestellt. Coole Aktion!

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Wieder mal Bars und Essen 😉

The real Texas expression: „ya’ll“  „y’all = you. This is by far the most common! If you want to use “you” to adress more than one person, you need to add at least one, preferably two “all”, as is (all) y’all. Say you want to find out about this evening’s plan. Turn to the group of people you are talking to and you could say something like So, what are all y’all doin’ tonight?“

Ehrlich gesagt verwenden sie den Ausdruck einfach immer und überall. Es klingt auch noch so richtig nach Landei 😉

pretty busy…

I know and I’m so sorry but we have been really busy.

Ja, ich habe versprochen euch mit dem Blog auf dem Laufenden zu halten, aber es war viel los. Stephan hat mit seinem Product Launch ordentlich viel zu tun und ich bin ständig unterwegs zwischen Job Interviews und Probetrainings.

In unserer Freizeit genießen wir alles, was die Stadt zu bieten hat.

Ein richtig tolles Erlebnis war das Maple Leafs Game! Hier noch ein paar Eindrücke für alle, die die Fotos nicht schon auf Facebook gesehen haben:

Bei schlechtem Wetter gibt’s hier einige Alternativen. Wir haben einen Hindernis-Parcours ausprobiert und hatten unseren Spaß:

Stephan hat bereits seine erste Geschäftsreise in die USA hinter sich und die zweite folgt nächste Woche. Nachdem der Frühling bisher noch auf sich warten lies und wieder Minusgrade eingekehrt sind (es ist dieses Jahr wohl ein recht kalter April), freu ich mich umso mehr, dass ich nächste Woche auch nach Texas fliege und ein wenig Sonne genießen kann.

word of the day: METCON – metabolic conditioning – allen CrossFit-Begeisterten bereits ein Begriff. Kurz gesagt Konditionstraining mit ein paar Übungen, die so oft wie möglich innerhalb bestimmter Zeit wiederholt werden.. war gestern mein Probetraining und ich war danach fix und fertig 😉

 

Kreativität in allen Lebenslagen

Mit der Zeit verlieren wir uns im Alltag – besonders im Berufsleben. Zumindest war das bei mir der Fall. Das ist nichts Negatives, aber wir stecken unsere Kreativität und unsere Ideen in unseren Arbeitsalltag und vergessen uns selbst dabei ein bisschen. Schön, dass ich nun die Zeit habe das aufzuholen und somit stecke ich meine Kreativität in verschiedene Bereiche, die mir Freude bereiten.

Ein Punkt, den ich lange vernachlässigt habe: Musik! Und zwar selbst gemachte Musik –  ich nehme wieder Klavier-Stunden, damit ich mich wieder in der Musik verlieren kann.

 

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Außerdem habe ich mir zum Spaß ein Malbuch gekauft -fokussierte Kreativität hat etwas Meditatives, endlich alle Gedanken rundherum ausschalten, wie schön 😉

Auch in punkto Essen sind wir kreativ – daher umso mehr Sport, damit die vielen bösen Kalorien nicht unsere Sommerfigur vernichten ;D

Wir erkunden weiterhin die Stadt – das Titelbild haben wir im Distillery District gemacht, einem „historischen“ Stadtteil mit viel Backstein, tollen Läden und sehr netter Atmosphäre. Im Cacao 70 gibt’s jegliche Art von heißer Schokolade, Waffeln, Crepes und Schoko-Fondue. Sehr lecker!

Zudem waren wir mal ordentlich im Premium Outlet shoppen. War sehr erfolgreich für beide 😉

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Heute ist eine Tour durch eine Beer Brewery geplant, wenn Stephan endlich das Österreich – Albanien Spiel fertig gesehen hat. Der Live Stream funktioniert – „Gott sei Dank“

Word(s) of the day: freezing rain
Sowas hab ich davor noch nicht gesehen – ein Wahnsinn. Der Regen fällt und alles ist eisig und zwar richtig. Ich rede hier nicht nur von einer dünnen Eisschicht – letzte Nacht kaum geschlafen, weil das Eis dank dem Tauwetter von den Gebäuden fällt und es ständig irgendwo kracht. Wir freuen uns jedenfalls schon auf den Frühling!

 

moving, eating & Patrick – what else?

Am Freitag war ein Abstecher zum Sugar Beach am Plan. Wir haben natürlich den Food Truck geplündert und die kanadische „Spezialität“ namens poutine ausprobiert. Was das ist? Im Grunde besteht es aus Pommer (selbstgemacht versteht sich), Bratensoße und Käse – jap das ist mein Ernst! Es hört sich komisch an, aber es ist wirklich lecker – wer mich kennt weiß, dass ich Beilagen mit Soße gern habe, also genau mein Ding 😉 Wir haben für Stephan natürlich die Steak-Variante probiert. Zudem gabs noch wirklich leckere Butter Maple Fries!

Am Wochenende sind wir endlich in die neue Wohnung umgezogen. Seit dem „großen Putzen“ am Samstag fühlen wir uns auch richtig wohl. Am Samstag Abend waren wir dann zur Belohnung richtig gut Essen bei einem Italiener:

Sonntag haben wir uns die St. Patrick’s Day Parade nicht entgehen lassen. Hier ein paar Eindrücke:

Was hier richtig toll ist – die Läden haben immer wirklich lange offen und Einkaufen am Sonntag ist hier die Regel. Leider sind die Lebensmittel recht teuer – noch vergleichen wir alles mit unserer „reference cucumber“ – wir schauen überall, wie viel eine Salatgurke kostet 😉

Finally – unsere Sachen aus AT sind angekommen und wir haben jetzt auch Internet und TV. Der Installateur mit Jamaikanischen Wurzeln war auch schon da und hat unsere tropfende Abwasch repariert – langsam wird das gemütliche Nest so richtig gemütlich. BTW: Der Installateur kannte Österreich aufgrund von Arnold Schwarzenegger – das werde ich wohl noch öfter hören 😉

Happy St. Patrick’s Day!

Niagara Falls, Weather and Steam Cleaning

Hallo meine Lieben!

Das Wochenende war perfekt! Der Ausflug zu den Niagara Fällen war einfach herrlich. Ich habe mir nicht all zu viel erwartet und war schlussendlich begeistert! Was lernen wir daraus? Die Erwartungen flach halten, dann wird’s super 😉 Die meisten Leute besuchen die Fälle im Frühling/Sommer, aber ich finde gerade diese Jahreszeit hat etwas besonderes an sich. Die Umgebung und alle Felsen am Fuße der Wasserfälle waren mit Eis bedeckt, das sieht wahnsinnig toll aus! Trotz der Kälte war die Sonne fleißig und hat uns ihre Strahlen ins Gesicht geschickt. Hier ein paar Eindrücke:

photo credit: Stephan Geiger

Nach der Kaltfront kommt die Wärme. Für Toronto-Verhältnisse ist es jetzt unglaublich warm mit bis zu 18° C. Also vom einen Extrem ins nächste, aber das sind wir uns ja von Daheim gewöhnt 😉

Die neue Wohnung wird gerade auf Vordermann gebracht und ich habe glücklicherweise auf Steam Cleaning (Dampfreinigen) bestanden. Wir sind ja nicht so die Fans von Teppichböden! Aber hier ist das in den Schlafzimmern anscheinend üblich. Gott sei Dank haben wir das reinigen lassen, denn was da für eine schwarze Suppe rauskam – bääääääääh. Jetzt ist aber fast alles sauber, noch ein bisschen putzen und wir können am WE einziehen juhuuuuu!

Gerade rechtzeitig, dass wir zu Fuß zur St Patricks Day Parade laufen können, die am Sonntag stattfindet – das wird bestimmt ein Spaß! Ich hoffe wir finden danach ein tolles Pub, in dem wir das WE ausklingen lassen können.

Zur Info: nächste Woche läuft meine Telefonnummer aus – ich hoffe ich bekomme im Laufe der nächsten Woche dann meine kanadische Nummer und leite euch die dann natürlich weiter.

Haltet die Ohren steif 😀

Wort des Tages: „Burger“ – einfach nur, weil sie so gut sind – besonders der von Five Guys 😉

Helloooooo Downtown!

Wir haben unser neues zu Hause gefunden und freuen uns riesig, dass wir diese schöne Wohnung bekommen haben. Wie zu erwarten sind wir jetzt Downtown zu Hause mit super Anbindung an den Highway für Stephan, damit er schnell in die Arbeit kommt und 5 min zur U-Bahn, was bei der Kälte lange genug ist 😉 Die Aussicht ist ein Traum und wir können es gar nicht erwarten dort einzuziehen. Es war wirklich nicht sicher, ob wir die Wohnung bekommen, denn obwohl sie schon einige Zeit am Markt ist, hat genau am selben Tag wie wir noch ein Paar die Wohnung besichtigt und die wollten sie auch haben. Das läuft hier dann gar nicht so einfach – wieder alles ein bisschen anders mit Agenten und Relocation Agentur & Co. Nachdem wir die Wohnung unbedingt haben wollten, musste das dann alles sehr schnell gehen, aber mit vereinten Kräften haben wir es geschafft.

Als Voraussetzung muss vor dem Einzug bereits eine Versicherung abgeschlossen werden, also habe ich mich in der Dschungel der Versicherungen gestürzt und musste dabei einiges herausfinden, wie:

  • wie viele Brandmelder gibt’s in der Wohnung
  • gibt es einen 24-h-Concierge
  • gibt es sowas wie eine Einbruchssicherung
  • andere Security-Fragen, wie zB die Türen
  • wie weit ist der nächste Wasser-Hydrant entfernt
  • wie weit ist die nächste Feuerwehr entfernt

Ja, das ist alles etwas anders, aber hey, wir finden’s raus und bald sind wir in der neuen Wohnung. Und das Beste kommt erst: Viele von euch wissen, dass ich etwas traurig war, dass ich mein Elektro-Klavier nicht mitnehmen konnte. In dem Apartment steht ein kleines, aber feines Piano der Besitzerin!!! Das war der eindeutige Wink mit dem Zaunpfahl. Danke an alle, die die Daumen gedrückt haben – eine Bestellung beim Universum hat wiedermal geholfen 😉

Nun kämpfe ich mich noch durch den Dschungel von TV, Internet und Handyanbietern – das ist hier ganz schön teuer, aber auch hier wird sich eine gute Lösung finden! Während Stephan also schon fleißig im Omicron Toronto Office arbeitet, habe auch ich allerhand zu tun – langweilig wird mir bis jetzt noch nicht.

Eine der schönsten Beschäftigungen ist natürlich das Blog schreiben! Wenn der ganze Umzugsstress vorbei ist, kann ich mich dann auch in Ruhe der Arbeitssuche widmen – es bleibt spannend!

P.S. Ich habe mir bereits einen neuen dicken Wintermantel zugelegt!

P.P.S. Word of the day: „Loblaws“ Aussprache: labla(w)s, quasi Blabla… So heißt eine der größten Supermarkt-Ketten. Ich kann das einfach nicht ohne ein Grinsen im Gesicht aussprechen 😀

 

Rien ne va plus

Erster ganzer Tag in Toronto – es gibt viel zu tun und noch mehr zu sehen!

Die Eröffnung des Bankkontos hat sich auch als sehr einfach erwiesen – was wir zuerst nicht gedacht hätten. Die Kreditkarten sind hier aber (like in the US) ein Thema für sich. Kurz gesagt, am besten machst du so viel Schulden wie möglich, damit du irgendwann mal einen höheren Kreditrahmen bekommst 😉 Spaß beiseite – das System ist wirklich nicht vergleichbar mit unserem. Die Käufe, die du mit der Kreditkarte bezahlst, werden nicht automatisch von deinem Konto abgebucht, sondern du „kannst“ diese dann je nach Belieben zu einem Zeitpunkt innerhalb von 21 Tagen zahlen. Überschreitest du die Frist von 21 Tagen, musst du Zinsen zahlen. Als wir dem netten Herrn von der Bank erklärt haben, dass wir gerne eine automatische Abbuchung vom Konto hätten, hat dieser die Welt nicht mehr verstanden 😉

Weiter ging es dann mit einer City Tour. Direkt ins Auge gestochen sind mir der Kensington Market und die Gegend zwischen King Street West and Queen Street West (West und East ist hier immer ausgehend von der großen „Hauptstraße“, der Yonge Street). Die Gegend hat sich dann bei den ersten Wohnungsbesichtigungen auch als mein Favorit herauskristallisiert. Wenn schon in einer Großstadt, dann bitte mit Aussicht und Nähe zu den coolen Vierteln. Mehr zu den potentiellen Wohnungen und Neighbourhoods dann wenn wir eine Entscheidung gefällt haben.

Achtung an alle Vegetarier: Diesen Absatz bitte auslassen!
Am Abend waren wir zur Feier des „ersten ganzen Tages in Toronto“ im Copa Cabana – einem Brazilian Steak House, das uns empfohlen wurde. Wer so etwas kennt weiß, warum ich hier nur mit „rien ne va plus“, also „nichts geht mehr“ abschließen kann. Uns beiden war schlecht am Heimweg. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt so viel und so gutes Fleisch gegessen habe. Kurze Erklärung für alle, die es nicht kennen: Am Tisch liegt eine Art Bierdeckel – eine Seite rot und eine Seite blau. Solange die blaue Seite nach oben zeigt, kommt alle paar Minuten ein Kellner mit einem riesigen Spieß voll Fleisch, dann sagt er dir was das genau ist und du kannst wählen, ob du davon etwas möchtest (so viel wie du magst). Wer wie ich alles probieren will, wird da sehr schnell satt 😉

Samstag: Downtown erkunden steht auf dem Plan, also rein in die Subway.

Die Öffis haben hier keinen guten Ruf, da man „compared to Europe“ ja wirklich lange auf die U-Bahn & Co warten muss – wir reden hier von ca. 5-15 min. Wer aus Vlbg kommt, hat damit also wirklich kein Problem. Mit einem System wie dem in Wien kann man das natürlich nicht vergleichen. Auch die Abdeckung ist viel geringer. Aber hey, immerhin gibt es eine U-Bahn! Ich bin ganz zufrieden damit.

Wieder mal hungrig, haben wir uns den St. Lawrence Market angesehen – da gibt es wirklich alles, was das Feinschmecker-Herz begehrt – genau mein Ding!!! Frischer Fisch, frische Meeresfrüchte, Obst, Gemüse, Gewürze, Pasta, Honig aus Neuseeland, super Kaffee – hier gibt es einfach alles, was lecker ist! Noch ein Grund Downtown zu wohnen.

Next stop CN Tower – das muss man natürlich gesehen haben. Hier bekommt man den richtigen Überblick von weit oben. Das hilft zur Orientierung und macht zudem noch Spaß. Wie alle Touri-Attraktionen natürlich vollkommen überteuert und die Informationen im Turm sind zudem nicht up-to-date. Naja, was soll’s – der Ausblick war es trotzdem wert! Jeder der mich etwas besser kennt weiß, dass ich keine Glasböden mag – Stephan hat mich trotzdem drauf gezogen – Wohlfühlfaktor gab es da keinen 😉

So meine Lieben, jetzt noch mein Word of the Day – die U-Bahnstation „Dundas“ Aussprache: zuerst dies – „dann das“ – no kidding!

Erstes Bier und erster Bagel – wir sind da!

Von „wir sind dann mal weg“ zu „wir sind dann mal da“

Immigration, Work permit, SIN (Social Insurance Number) & Goods to follow (das Zeug, das nachkommt) – alles direkt am Flughafen erledigt. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber alle waren sehr, sehr nett. Wir haben eindeutig Glück gehabt und überall die richtigen „Officers“ erwischt 😉 So wird einem der Start doch erleichtert. Als wir aus dem Flughafen raus sind, habe ich mich bereits auf die Kälte gefasst gemacht, aber es war gar nicht so schlimm – da hatte der Wind noch nicht „zugeschlagen“.

Der Tag war sehr lang – Abholung in Weiler um 6 Uhr Früh AT Zeit – ins Bett dann erst um 9pm CA Zeit. Wir haben unser Apartment bezogen und Stephan hat mich dann mit Bier gelockt, um länger wach zu bleiben, damit ich nicht mitten in der Nacht hellwach das Apartment auf und ab laufe. Wir haben ein nettes Pub ums Eck gefunden „Duke of Kent“ – weiter wollten wir wirklich nicht laufen. Es ist fucking kalt! Die Temperatur wäre ja noch ok, aber dann kam der eisige Wind,der bis an die Knochen geht. Alle, die in Wien gelebt haben kennen das Gefühl, wenn der Wind durch die Gassen bläst – so und noch ein bisschen stärker und um einiges kälter ist es hier.

Das Pub war richtig nett und nachdem wir uns das Bier menu angesehen haben „musste“ ich natürlich das mit dem coolsten Namen auswählen: Barking Squirrel Lager – wie cool ist das denn? Bitte beachtet das Glas dazu! Stephan bleibt dem Sam Adams treu, das er aus den USA bereits kennt… wie langweilig 😉

So, nach einer relativ guten Nacht musste dann noch ein richtig gutes Frühstück her und ich liebe ja Bagels, also startet der heutige Tag richtig gut!

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Am Kaffee müssen wir noch arbeiten 😉

Wir schicken euch liebe Grüße! Es geht uns gut. Heute stehen ein Erkundungstrip, die Eröffnung eines Bankkontos und die ersten Wohnungsbesichtigungen an. Drückt uns die Daumen!